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0 % XXX, 100 % Drama - Engländer umgehen Pornosperre auf Youtube

Pornos sind bei YouTube prinzipiell verboten. In Großbritannien sollen pornographische Inhalte nun auch grundsätzlich aus dem Internet gefiltert werden. Zwei kreative Londoner haben eine Lösung gefunden - bei "100 % Drama".

Der britische Premierminister David Cameron hat vor, zukünftig Pornos aus dem Internet zu filtern. Schmuddelinhalte kann dann nur noch derjenige sehen, der die Blockierung ausdrücklich abschaltet. YouTube ist hingegen generell schon eine pornofreie Zone im Netz.

Zwei Briten haben nun eine recht ungewöhnliche Idee in die Tat gesetzt, um diese Pornosperren zu umgehen: Sie haben eine Internetseite ins Leben gerufen, die sowohl Pornofilter-tauglich als auch YouTube-gerecht ist. Ihre Seite heißt "cameronporn.com" und wurde ironisch nach dem Premierminister benannt. Der Slogan von cameronporn lautet: "Kostenlose Sex-Videos: Voll adaptiert auf die UK-Pornosperre. 0 % XXX, 100 % Drama."

Die Webseite verlinkt die von den Betreibern hochgeladenen YouTube-Videos und diese stammen wiederum aus ziemlich alten Sex-Videos, oder auch "Vintage-Pornos" genannt. Was in den Videos fehlt, sind sämtliche explizite Anblicke - nackte Haut gibt's also nicht. Klar, soll ja auch 0 % XXX sein. Man bekommst stattdessen die "Handlung" aus den alten Sex-Filmchen zu sehen, darunter sind beispielsweise Spanner-Zwerge oder ein scharfer Teufel. Die Namen deer Filme lauten auf Titel wie "One large Pepperoni" und "Mum joins the party".

Der Grad der Erregung dürfte sich bei den Zuschauern somit eher in Grenzen halten, aber wer sich an den typisch bescheuerten Dialogen alter Sex-Schinken erfreuen kann, wird sich köstlich amüsieren. Und offensichtlich tut das auch der ein oder andere - der Clip "Warum liegt hier überhaupt Stroh rum?" kommt auf mittlerweile hunderttausende von Aufrufen.

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