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Beate Uhse schließt unrentable Sex-Shops

Wenn auch wenige zugeben, dass sie schon einmal in einem Beate Uhse Laden waren, so weiss zumindest jeder was damit gemeint ist und wo einer in der eigenen Stadt steht.

Doch nun verbucht der Konzern Umsatzeinbußen und die unrentablen Läden werden geschlossen. Bereits sechs Sex-Shops sind im ersten Quartal geschlossen worden, woraufhin der Umsatz um 6% auf 68 Millionen Euro (Vorjahr 71,8) schrumpfte.

Um nicht in die roten Zahlen zu rutschen, wurden zunächst die Kosten der Kataloge niedriger gehalten. Mit knapp 6,4 Millionen Euro lag der Vorsteuergewinn 16% über dem Vorjahr. Für das zweite Quartal kündigte der Vorstand nun höhere Kosten an, da die Kataloge dicker ausfallen und in Zukunft dreimal statt zweimal im Jahr erscheinen sollen.

Außerdem werden nach dem starken Gewinneinbruch des letzten Jahres rund 300 selbst oder von Lizenznehmern betriebene Läden darauf geprüft, ob sie in das neue Konzept passen. Großartiges ist geplant: Die Kundschaft soll Sexartikel und Reizwäsche nur noch in offen gestalteten Läden mit mehreren Etagen kaufen. Auch sollen an Autobahnausfahrten und in Gewerbegebieten "Fun Center" betrieben werden, in denen Sex-Filme zu haben sind.

Alles was nicht in das neue Beate Uhse-Konzept passt, wird entweder geschlossen oder - wenn es Geld eintreibt - unter einem anderen Namen fortgeführt.

Quelle: Focus-Online
Bild: Patrick Meier (Flickr)

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