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Bizarre Sexbräuche der Antike: Das Liebesleben der Römer und Griechen

Sexuelle Vorlieben sind sehr unterschiedlich und ein Thema für sich. Einige der Praktiken und Fetische aus der Antike sind so aber bizarr, heute würden sie vermutlich die meisten als pervers bezeichnen. Ob Zoophilie, Kindesentführung, Braut-Ausleihe oder Göttliche Masturbation - vieles gilt heute als No-Go.

Wir stellen Ihnen hier acht, für heutiges Verständnis, ziemlich abstruse Sexbräuche der Antike vor:

Fotos: Twitter

Antike Sexspielzeuge
Dildos gelten als die ältestesten Sex-Spielzeuge überhaupt. Funde bezeugen, dass schon vor 26 000 jahren Steindildos benutzt worden sind. Die Griechen und Römer der Antike überzogen ihre Sex-Toys, die aus Stein oder Holz waren, mit Leder, um sie geschmeidiger zu machen.

Kleopatra soll den ersten Vibrator der Welt gehabt haben, weil sie mit einem herkömmlichen Dildo unzufrieden war. Ihr Lieblings-Lustobjekt soll aber ein hohler Kürbis, gefüllt mit lebenden Bienen gewesen sein.

Kindesentführung
Eine bestimmte Form der Homosexualität, die Päderastie, war im antiken Griechenland besonders hoch geschätzt. Dabei geht es um Sex oder sexuelle Handlungen zwischen einem erwachsen Mann und einem älteren Kind. Und weil die alten Griechen Gefallen am Theater hatten, inszenierten sie dieses Ritual mit einer Entführung.

Zunächst wurden die Freunde des betreffenden Jungen über die Absichten informiert. Der Junge hatte dann die Möglichkeit sich verstecken zu lassen, oder aber er bereitete sich auf das Kommende vor. Dann kam es zur "Zeremonie", der Entführung. Der Junge wurde gesucht und genommen, seine Freunde hingegen jagten den Entführer und versuchten, ihren Gefährten wieder zu befreien. Zuletzt fuhr der Entführer das Kind zu einem geheimen Ort, wo die beiden Zeit miteinander verbrachten und auch miteinander schliefen.

Als Dank erhielten die Buben dann großzügige Geschenke - und einen hohen gesellschaftlichen Status. Wer nicht mitmachte galt als unattraktiv und mit einem Charakterfehler behaftet.

Kindesentführung
Eine bestimmte Form der Homosexualität, die Päderastie, war im antiken Griechenland besonders hoch geschätzt. Dabei geht es um Sex oder sexuelle Handlungen zwischen einem erwachsen Mann und einem älteren Kind. Und weil die alten Griechen Gefallen am Theater hatten, inszenierten sie dieses Ritual mit einer Entführung.

Zunächst wurden die Freunde des betreffenden Jungen über die Absichten informiert. Der Junge hatte dann die Möglichkeit sich verstecken zu lassen, oder aber er bereitete sich auf das Kommende vor. Dann kam es zur "Zeremonie", der Entführung. Der Junge wurde gesucht und genommen, seine Freunde hingegen jagten den Entführer und versuchten, ihren Gefährten wieder zu befreien. Zuletzt fuhr der Entführer das Kind zu einem geheimen Ort, wo die beiden Zeit miteinander verbrachten und auch miteinander schliefen.

Als Dank erhielten die Buben dann großzügige Geschenke - und einen hohen gesellschaftlichen Status. Wer nicht mitmachte galt als unattraktiv und mit einem Charakterfehler behaftet.

Viel Sex ohne Samenerguss
Männer im alten China wurden dazu angehalten, beim Sex nicht zu oft zu ejakulieren. In der antiken chinesischen Philosophie, dem Taoismus, dreht sich alles um das sogenannte Qi, die Lebenskraft und um das Jing, die Lebensessenz. Dieses Jing steckt in jedem und von allen Substanzen im Körper enthält der männliche Samen am meisten davon. Und weil man glaubte, dass der Verlust von Jing zu Krankheiten oder sogar zum Tod führen kann, durfte Mann nicht oder nur selten zum Samenerguss kommen. Man glaubte allerdings auch daran, dass viel Sex, besonders mit schönen Jungfrauen, zu mehr Jing verhelfen...

Göttliche Masturbation

In der ägyptischen Mythologie war die Ejakulation die treibende Macht des Lebens. Der erste Gott, Atum, masturbierte, um aus seinem Samen weitere Götter entstehen zu lassen, die dann wiederum dabei halfen, die Welt zu erschaffen. Der jeweilige Pharao Ägyptens repräsentiere den Gott Atum und alljährlich musste er den Entstehungsakt der Welt nachahmen. Vor einem großen Publikum musste der Pharao masturbieren und dabei darauf achten, dass das Sperma nicht auf dem Trockenen, sondern im Fluss landete. Anschließend wurden alle anwesenden Männer zur Selbstbefriedigung vor Ort aufgerufen.

Oralverkehr zur Lebenserweckung
Im antiken Ägypten galt Oralsex nicht als moralisch verwerflich - im Gegenteil, die alten Ägypter benutzten sogar roten Lippenstift dazu, um auf ihre Qualitäten in Sachen Blowjob aufmerksam zu machen.

Schon in der ägyptischen Mythologie findet man Berichte darüber: Osiris wurde von seiner Geliebten nach seinem Tod wieder zum Leben zu erweckt. Weil diese aber Osiris' Penis nicht mehr finden konnte, bastelte sie einfach einen aus Lehm. Und um ihm Leben einzuhauchen, befriedigte sie das neue, beste Stück oral.

Oralverkehr zur Lebenserweckung
Im antiken Ägypten galt Oralsex nicht als moralisch verwerflich - im Gegenteil, die alten Ägypter benutzten sogar roten Lippenstift dazu, um auf ihre Qualitäten in Sachen Blowjob aufmerksam zu machen.

Schon in der ägyptischen Mythologie findet man Berichte darüber: Osiris wurde von seiner Geliebten nach seinem Tod wieder zum Leben zu erweckt. Weil diese aber Osiris' Penis nicht mehr finden konnte, bastelte sie einfach einen aus Lehm. Und um ihm Leben einzuhauchen, befriedigte sie das neue, beste Stück oral.

Prostitution zur Wahrung der Würde
Bei den Assyrern im antiken Mesopotamien galt die Prostitution als etwas Wünschenswertes. Die Göttin der Liebe, Aphrodite, wurde hochverehrt und man glaubte daran, dass eine Frau sich durch Sex mit Fremden ihre Würde erhalte. Frauen jeder Schicht wurden dazu angehalten, sich mindestens einmal im Leben im Aphrodite-Tempel einzufinden, um dort auf Freier zu warten. Sie mussten dabei eine Krone aus Schnüren tragen und mit dem erstbesten Mann der sich anbot, den "heiligen Akt" durchführen.

Die Braut-Ausleihe
In der arabischen Welt war es nicht unüblich, die eigene Frau "auszuborgen". Um den Genpool zu erweitern und schönere, schlauere oder einfach insgesamt "bessere" Kinder zu bekommen, suchten sich Ehemänner einen Mann aus, der die gewünschten Eigenschaften hatte und schickten ihre Frau zu diesem. Die Frau blieb dann so lange bei dem anderen Mann, bis sie schwanger war - egal, ob es Wochen, Monate oder Jahre dauerte. Der Ehemann selbst durfte in dieser Zeit seine Angetraute zwar sehen, aber keinen Sex mit ihr haben. Das spätere Kind war dann, obwohl es einen anderen biologischen Vater hatte, offiziell das Kind des Ehemannes.

Zoophilie
Schon im Altertum wurde Sex mit Tieren praktiziert - das beweisen zahlreiche Statuen, Malereien und Inschriften. Es gibt sogar eine 25 000 Jahre alte Schnitzerei, die eine Löwin dabei zeigt, wie sie eine Öffnung (einen riesigen Penis oder eine Vagina) leckt. Aber auch aus Indien, Griechenland und dem antiken Rom findet man Statuen, welche sexuelle Handlungen an Tieren zeigen.

Aus Italien stammen beispielsweise Zeichnungen aus dem 7. Jahrhundert vor Christus, die einen Mann beim Sex mit einen Esel zeigt. Die Frauen im antiken Rom sollen sich Schlangen für sexuelle Akte gehalten haben...

Zoophilie
Schon im Altertum wurde Sex mit Tieren praktiziert - das beweisen zahlreiche Statuen, Malereien und Inschriften. Es gibt sogar eine 25 000 Jahre alte Schnitzerei, die eine Löwin dabei zeigt, wie sie eine Öffnung (einen riesigen Penis oder eine Vagina) leckt. Aber auch aus Indien, Griechenland und dem antiken Rom findet man Statuen, welche sexuelle Handlungen an Tieren zeigen.

Aus Italien stammen beispielsweise Zeichnungen aus dem 7. Jahrhundert vor Christus, die einen Mann beim Sex mit einen Esel zeigt. Die Frauen im antiken Rom sollen sich Schlangen für sexuelle Akte gehalten haben...

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