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Ein Partner mit Borderline in einer Beziehung

Sind Sie selbst oder Ihr Partner/ Ihre Partnerin an eine Borderline- Störung erkrankt? Dann werden Sie folgende Situation aus ihrer Beziehungsgestaltung kennen: Hohes Maß an Eifersucht, starke Wutausbrüche, dramatische und verzweifelte Traurigkeit bis hin zu Todessehnsüchten. Aber auch Impulskontrollstörungen können an der Tagesordnung stehen. Häufig fliegen nicht nur Tassen sondern auch teure Handys oder sonstige wertvolle Dinge. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu selbstverletzenden Handlungen, wie beispielsweise dem Ritzen oder ähnlichem kommen.

Wenn diese Merkmale auf Sie oder Ihren Partner/Partnerin zutreffen, dann haben Sie es vielleicht mit Borderline in Ihrer Beziehung zu tun. Wenn Sie selber betroffen sind, schämen Sie sich nicht und suchen professionelle Hilfe auf. Im Rahmen einer Psychotherapie (Schwerpunkt: Verhaltenstherapie) können Sie lernen, Ihre Emotionalität zu kontrollieren und erarbeiten alternative, funktionale Strategien zum Umgang mit Wut, Hass und selbstzerstörerischen Gedanken oder Handlungen.

Doch wie können Sie als Partner reagieren, wenn Sie die Beziehung aufrecht erhalten wollen. Was können Sie tun, damit Konfliktsituationen nicht noch weiter eskalieren? Zunächst sollten Sie sich bewusst machen, dass die Art und Weise wie Ihr Partner reagiert, Symptome einer Erkrankung sind. Ihre Partnerin oder ihr Partner hat Angst, dass Sie ihn/sie verlassen könnten und sucht ständig nach Liebes- und Treuebeweisen. Seien Sie ehrlich und verheimlichen Sie keine Treffen mit anderen Frauen und Männern, seien diese auch nur freundschaftlicher Natur.

Wenn es zu einem Konflikt kommt, versuchen Sie verbal und physisch ruhig zu bleiben. Weisen Sie Ihren Partner auf bereits erlernte Techniken zur Wutkontrolle hin und bitten Sie das Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt fortzuführen, wenn die Anspannung geringer ist.

 

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