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Die häufigsten Geschlechtskrankheiten in Deutschland

Sich ganz unbeschwert auf Sex einlassen ist nicht immer drin, denn die Zahl der Menschen, die selbst eine Geschlechtskrankheit haben und damit weiterreichen können, steigt immer mehr. Es ist und bleibt wichtig, sich zu schützen, was man auch daran sieht, dass die häufigsten Geschlechtskrankheiten nicht etwa seltener werden; scheinbar ist die Bedrohung den meisten nicht ganz bewusst.

Von unangenehm bis tödlich

Die häufigsten Geschlechtskrankheiten sind eigentlich den meisten irgendwie bekannt, aber man verdrängt sie doch immer wieder aus dem Bewusstsein, wenn es um Sex geht. Natürlich will man sich nicht vorstellen, dass das Gegenüber irgendwelche Krankheiten hat aber gerade deswegen ist es besonders empfehlenswert, den Schutz beim Sex zu einer Selbstverständlichkeit zu machen. Ganz unabhängig davon, ob man den anderen schon ewig kennt oder gerade getroffen hat ist ein Kondom keine Unterstellung oder ein Vorwurf, sondern nur vernünftig.

Chlamydien sind die wohl häufigste Geschlechtskrankheit in Deutschland. Besonders gemein: Als Frau bemerkt man nicht unbedingt irgendwelche Symptome, kann aber trotzdem unfruchtbar werden.

Auch die HPV-Infektion kann ziemlich unangenehme Folgen haben und ist weit verbreitet: 3 von 4 Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mindestens einmal. Nicht in jedem Fall führt das zu einer Erkrankung, wenn doch bei Frauen allerdings häufig zu Krebs.

Ebenfalls manchmal unentdeckt wegen fehlender offensichtlicher Symtpome bleibt Hepatitis B. In ungefähr einem Drittel der Fälle greift der Virus allerdings die Leber an.

Syphillis ist eine der bekanntesten Geschlechtskrankheiten, die leicht übertragen wird und unbehandelt tödlich endet. Wer sich nicht in die Reihe berühmter Persönlichkeiten stellen möchte, die daran verstorben sind, sollte sich schützen.

Wer sich mit HIV infiziert, kann Aids bekommen. Auch wenn diese Krankheit mittlerweile etwas besser behandelbar ist, kann sie doch tödlich verlaufen.

Gonorröh oder Tripper bekommt man ebenfalls recht leicht, die Symptome sind allerdings deutlicher: Juckende Entzündungen und Eitriger Ausfluss sollten nicht mit einer Balsenentzündung oder ähnlichem verwechselt werden.

Immer gschützt

Kondome können in vielen Fällen das Risiko einer Infektion stark senken. Außerdem kann man sich gegen einige Erkankungen impfen lassen. Natürlich gibt es trotzdem keinen 100%igen Schutz, was einer der Gründe dafür ist, dass sich die häufigsten Geschlechtskrankheiten weiter verbreiten. Aber das ist kein Argument, das Risiko nicht für sich und andere zu verringern. Jedem ist klar, dass er beim Überqueren der Straße sterben kann, obwohl er vorher nach links und rechts gesehen hat - das ist kein guter Grund, es jedes mal zu tun und zu versuchen, sicher über die Straße zu kommen.

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