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Lohnt sich der Eisprungkalender zum Downloaden

Wenn man bei google nach einem Eisprungkalender zum Downloaden sucht, findet man so einige Angebote. Viele davon auch getestet und für gut befunden, aber wie funktieren die Kalender eigentlich und wie viel Aussagekraft haben sie wirklich? Hier gibt es eine kurze Übersicht darüber, was die Programme wirklich können und was nicht.

Minus zwei Wochen

Die Eisprungkalender zum Downloaden oder auch online funktioniere nach einem sehr einfachen Prinzip: Der Eisprung findet (durchschnittlich) zwei Wochen vor dem Beginn der Blutung statt. Es ist also relativ leicht, zu berechnen, wann der letzte Eisprung stattgefunden hat und man damit seine fruchtbaren Tage hatte. Eisprungkalender versprechen, auch Vorhersagen treffen zu können, wobei sie (aus gutem Grund) immer wieder darauf hinweisen, dass die Ergebnisse nicht zur Verhütung genutzt werden können.

Das Problem bei der Berechnung des Eisprungs ist, dass sie von einer starken Regelmäßigkeit bei Frauen ausgehen. Die Zyklusdauer beispielsweise sollte immer gleich sein. Dabei ist nicht so wichtig, ob es 27 oder 32 Tage sind, solange nur wirklich jedes mal gleich viele Tage vergehen, bis eine neue Blutung beginnt. Gezählt wird ab dem ersten Tag einer Blutung und dann logischerweise bis zum letzten Tag vor der nächsten. Wenn diese Spanne immer gleich lang ist, lassen sich die Kalender halbwegs nutzen, wenn nicht, geben sie auch nur eine grobe Perspektive.

Die Kalender addieren einfach zum Starttag der letzten Menstruation die Zahl der Zyklus-Tage und berechnen so, wann die nächste Blutung starten würde. Zwei Wochen vorher liegt (ungefähr!) der Eisprung und damit ein sehr fruchtbarer Tag - fertig. Diese Berechnung ist natürlich sehr anfällig für Schwankungen.

Als grobe Richtlinie

Man kann die Ergebnisse der Eisprungkalender zum Downloaden also als grobe Richtlinie verstehen, und sich umso mehr darauf verlassen, je regelmäßiger der eigene Zyklus ist. Es kann sich lohnen, einfach selbst einen Zykluskalender aufzustellen, wenn man nicht absolut regelmäßig ist: Für manche Frauen gibt es einen verlagerten Zyklus in regelmäßigem Rhythmus; zum Beispiel "Normalerweise 28 Tage, aber jedes dritte Mal 30" oder ähnliches. Mit Hilfe dieses Kalenders lässt sich der Eisprung dann auch selbst leicht berechnen: Zwei Wochen vor dem Start der nächsten Blutung.

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