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Große Liebe oder Date-Reinfall? Was der erste Kuss verrät!

Der erste Kuss ist unvergesslich. Ein schöner Kuss lässt beide Partner schnell im siebten Himmel schweben. Ein schlechter Kuss macht die aufkommende Romantik in Windeseile zunichte. Doch welche Besonderheiten zeichnen einen guten Kuss aus?

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Küssen aktiviert die Bildung verschiedener Hormone und stärkt das Immunsystem

Küssen ist ein sehr intensives Erlebnis. Verschiedene Sinne werden aktiviert, wenn sich Lippen und Zungen berühren und beide Partner den Geruch des anderen vernehmen. Bei einem Kuss werden der Geruchs- und Geschmackssinn aktiviert. Und es geschieht noch mehr: Gefühle kommen ins Spiel. Ein guter Kuss versetzt Männer und Frauen in eine Art Rausch, der sogar unbewusst zum Erhalt der Gesundheit beiträgt. Beim Küssen schüttet der Organismus das Glückshormon Serotonin aus, das einen ausgeglichenen Gemütszustand unterstützt. Zusätzlich erhöht sich der Anteil des Verliebtheitshormons Phenylethylamin, das im Körper Hochgefühle und erotisches Verlangen auslöst. Das Resultat dieses Wechselspiels ist, dass der menschliche Kreislauf angeregt wird und sich Männer und Frauen beim Küssen besser fühlen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt besteht in einer effektiveren Beförderung von Abwehrzellen im Blut, so dass die Abwehrkräfte automatisch gestärkt werden.

Männer und Frauen empfinden Küsse auf unterschiedliche Weise

Dennoch werden Küsse von Männern und Frauen unterschiedlich wahrgenommen. Unterschiedliche Arten des Küssens, wie diese auf secret.de vorgestellt werden, lassen Fragen zum Charakter des Gegenübers aufkommen. Küsst ein Mann verkrampft, befürchten viele Frauen, ihr Herz an einen Spießer zu verlieren. Küsst er zu intensiv, ist der Traummann eventuell auch im Alltag übermotiviert. Die meisten Männer gestehen sich ein, nach einem Kuss gern etwas "mehr" zu wollen. Frauen träumen beim Küssen hingegen von einer gemeinsamen Zukunft. Weitere Resultate einer Studie, die von Kulturanthropologin Ingelore Ebberfeld durchgeführt wurde, belegen, dass Männer generell weniger gern küssen als das weibliche Geschlecht.

Einzigartig und faszinierend: Küsse von schwer verliebten Menschen

Einen besonderen Stellenwert nehmen Küsse von frisch oder schwer verliebten Paaren ein. Knistert es heftig zwischen beiden Personen, nimmt er sie fest in den Arm, um einen sanften leidenschaftlichen Kuss folgen zu lassen. In diesen innigen Küssen können sich Verliebte völlig verlieren, ohne dass weiche Knie und das gewisse Prickeln im Bauch fehlen. Ganz klar: Küssen sich zwei Verliebte, stimmt die Chemie! Neueste Forschungsergebnisse sollen nun herausgefunden haben, dass der perfekte Kuss auf der richtigen Zusammensetzung des Speichels basiert. Einer US-amerikanischen Studie zufolge erfolgt beim Küssen ein Austausch von Botenstoffen, die Informationen über den Charakter der Verliebten enthalten. Ist in einem Speichel das sogenannte abenteuerliche Dopamin sowie im anderen Speichel konservatives Serotonin enthalten, bestehen gute Chancen, dass Amor mit seinem Pfeil mitten ins Herz trifft. Ähnlich gute Voraussetzungen bestehen, wenn emotionales Östrogen auf pragmatisches Testosteron trifft.

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