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Hochbegabte haben weniger Sex

Gut in der Schule und in der Universität aber tote Hose im Bett? Auf eine beinahe so einfache Formel bringt es nun eine neuste Studie, die den Zusammenhang von Intelligenz und sexueller Betätigung untersucht hat.

Forscher um den Wirtschaftswissenschaftler Tyler Cowen von der George Mason University stellten nun auf der Internetplattform "Gene Expression" ihre Ergebnisse zum Sexualverhalten amerikanischer Jugendlicher vor.

Das Fazit: Je höher der Intelligenzquotient bei einer Person, desto später wird die sexuelle Lust entdeckt und praktiziert.

Eine erste Studie kam zu der Erkenntnis, dass Schüler mit einem IQ über 100 oder unter 75 sexuell deutlich weniger aktiv waren, als diejenigen, die mit ihrem IQ dazwischen lagen. Besondere Spätzünder waren Schüler mit einem IQ zwischen 120 und 130.

In einer zweiten Studie wurden College-Studenten ab dem 19. Lebensjahr befragt, ob sie bereits Sex gehabt hatten. 87% der Studenten bejahten diese Frage. Ganz anders jedoch an den Elite-Universitäten wie Harvard oder dem Massachusetts Institute of Technology (MIT). Hier gaben selbst 23-jährige Studenten an, noch nie Sex gehabt zu haben. Insgesamt zählten hier 59% bzw. 51% schon zu den sexuell Aktiven.

Über die genauen Gründe für diese Ergebnisse gibt es allerdings keine schlüssige Antwort. Fehlende Zeit? Fehlendes Interesse? Fehlende Attraktivität? All dies spielt wohl eine Rolle, müsste aber wohl genauer untersucht werden. Vielleicht in der nächsten Studie...

Quelle: Lifeline.de
Bild: Amanda (Flickr)

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