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Im Harz wird gehäselt - die Lieblings-Tabuworte der Deutschen

Schnackseln, stöpseln, pimpern, pudern, vernaschen und häseln. Verstanden worum es geht? Das sind alles Begriffe für den Akt sexueller Vereinigung. Oder etwas formeller auch Beischlaf, "Sex haben" und "Liebe machen" genannt.

Das Onlineportal JOYclub.de hat eine Umfrage gemacht, welche Begriffe die Deutschen am häufigsten gebrauchen um den Liebesakt zu benennen und 5000 Befragte ab 18 Jahren haben geantwortet: Mit 68,8% liegt das Wort "ficken" eindeutig an erster Stelle, gefolgt von Platz 2 "vögeln" (63,4%) und Platz 3 "poppen" (52,5%). In Radio und Fernsehen ist vor allem die deutsche Nummer eins verboten und wird durch ein Piepen ersetzt, sollte es doch benutzt werden. Trotzdem wird es offenbar am häufigsten gebraucht, um vom Liebesakt zu sprechen, selbst die eher konservativen Bayern wählten es an die Spitze. Auch zwischen den Geschlechtern gab es keine Unterschiede, bei "ficken" sind sich alle einig.

Das eher brave "miteinander schlafen" oder die Umschreibungen "Sex haben/machen", landeten gerade noch auf noch auf den Plätzen vier und fünf. Aber immerhin. Worte aus dem Handwerk, wie "bügeln", "dübeln" oder gar "ein Rohr verlegen" haben nur zwei Prozent der Befragten als liebsten Ausdruck angegeben. Besser ist das, denn Romantik und Leidenschaft werden bei solch derben Umschreibungen wohl in keinem Schlafzimmer aufkommen.

Am schönsten bleiben aber mit Abstand die regionalen Begriffe wie das bayrisch-österreichische "schnackseln". Oder das süddeutsche "Mausen", das niedersächsische "Nöcken", das thüringische "Fuchsen" und das harzer "Häseln".

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