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Japan: Liebes-Simulationen boomen

Die Japaner sind ein sehr technik-affines Volk und auch in Sachen Beziehung und Liebe setzen die Asiaten alle Möglichkeiten ein, die es im Bereich der Technik gibt: Sogenannte Liebes-Simulationen boomen derzeit in Japan - Man kann sie am PC spielen oder aber auch auf dem Smartphone. So hat man seinen Partner oder seine Partnerin immer dabei.

Vor 20 Jahren ging es los. Auf dem PC gab es Spiele, die den heutigen Liebes-Simulationen ähnelten. Dabei ging es darum, den Partner für sich zu gewinnen, sei es durch kleine Geschenke oder nette Gesten. Seit es das Internet gibt und vor allem seit dem Aufkommen von Smartphone, erleben sogenannte Mini-Spiele wieder eine Renaissance.

Inzwischen ist das ganze zu einer großen Industrie geworden, mit der richtig Geld verdient wird. Und die Japaner sind wohl tatsächlich bereit, dafür zu bezahlen, einem virtuellen Partner zu gefallen. Denn es müssen Geschenke wie Kleidung mit echtem Geld bezahlt werden, die dann der Computer-Freund oder dem Computer-Freund geschenkt werden. Oft geht es aber auch einfach darum, den virtuellen Partner zum Sex zu bewegen.

Dass diese Art der Computerspiele in Japan boomen, ist kein Wunder: 61 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen zwischen 18 und 34 Jahren sind Single. Deswegen ist es für viele der einzige Weg, mal etwas Liebe und Romantik zu erleben. Allerdings ist die Entwicklung bedenklich. Denn so vereinsamt die Gesellschaft noch viel mehr.

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