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Kein Rezept gegen Prämenstruelles Syndrom

Bei den einen löst der Begriff alleine schon schiere Panik aus, die anderen haben zwar noch nie etwas von ihm gehört, das Phänomen, das er beschreibt aber haben sie ganz sicher schon einmal erleben müssen.

Die Rede ist vom ominösen „Prämenstruellen Syndrom“, kurz PMS! Jenen berühmt berüchtigten Stimmungsschwankungen des weiblichen Geschlechts, die Männern das Leben jeden Monat für ein paar Tage zur Hölle machen können.

Ein Phänomen, das Angaben zur Folge 90% aller Frauen spüren und unter dem noch immer 30% von ihnen intensiv leiden...

Zwar ist noch immer kein wirklicher biologisch-physiologischer Urgrund für die „Bewusstseinsschwankungen“gefunden worden, seine Ausprägungen kennen betroffene Männer aber mindestens so genau wie Tabelle der Fußball-Bundesliga: depressive Verstimmung, Gereiztheit, Aggressivität, Anspannung, Lethargie und Kontrollverlust um nur einige zu nennen.

Da bislang keine wirkliche Ursache gefunden wurde, halten sich auch die pharmazeutischen Gegenmaßnahmen in schmalen Grenzen. Hilflos wird meist versucht mit viel Sport und gesundem Lebenswandel – manchmal auch mit Verabreichung leichter Anti-Depressiva – die größten Katastrophen zu verhindern.

Und so bleibt Männlein und Weiblein wohl auch zukünftig nichts weiter übrig, als das Unvermeidbare über sich ergehen zu lassen.

Quelle: Welt-Online
Bild: Albert Bredenhann (Flickr)

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