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Make Love: Doku zeigt echten Sex im deutschen Fernsehen

Das gab es noch nie im deutschen Fernsehen: Paare haben für eine TV-Dokumentation echten Sex vor der Kamera - die Linse fängt alles ein, was dazugehört, Tabus gibt es nicht! Diese Aufnahmen sind Teil der Dokumentation "Make love - Liebe machen kann man lernen", die ab November auf MDR und SWR laufen wird.

In fünf Teilen à 45 Minuten erklärt Sexologin Ann-Marlene Henning, wie Paare ihr eingeschlafenes Sexualleben auffrischen können. Zum Beispiel Jessica und Oli, ein Paar, das seit zehn Jahren zusammen ist. Allerdings spielt sich im Bett bei den beiden kaum noch etwas ab. Die Paartherapeutin Henning gibt Tipps und andere Paare zeigen dann die Praxis vor der Kamera. Sei es im Beischlaf oder bei gegenseitiger manueller Befriedigung.

Casting-Aufruf: Make Love - Sex-Doku sucht Rentner

Doch müssen solche harten Sexszenen, die im TV eigentlich nicht erlaubt sind, überhaupt sein? Christian Beetz, der Produzent der Sendung, gab gegenüber BILD an, dass diese unzensierten Bilder mit Bedacht gewählt wurden. "Wir gehen mit dem Anspruch ran, tabulos zu sein. Wenn wir Tabus aufbrechen wollen, können wir keine Strichmännchen zeigen", sagte der mehrfache Grimme-Preisträger.

Ein Paar hat sich für die Sendung bereit erklärt, den echten Sex für die TV-Aufklärung zu praktizieren. Dabei gibt es per 3D-Animation auch die Innenansicht des Körpers während des Liebesaktes. Es geht also nicht immer besonders erotisch zu. Aber das ist ja auch nicht der Anspruch von "Make Love", es geht um Aufklärung. Am 3. November startet die Reihe ab 22:20 Uhr im MDR, auf dem SWR geht es am 6. November um 22 Uhr los.

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