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Natürliche Verhütung: Pro und Contra

Paare, die schon lange zusammen sind, überlegen oft, ob die natürliche Verhütung eine Alternative für das Sexualleben darstellt, vor allem, wenn in naher Zukunft der Kinderwunsch ansteht. Zudem setzen immer mehr Frauen auf eine natürliche Empfängnisverhütung, da sie ihrem Körper nicht die hormonelle Belastung zumuten möchten. Wer sich für die natürliche Variante ohne Verhütungsmittel entscheidet, sollte jedoch einige Dinge beachten.

Vor- und Nachteile des natürlichen Schutzes

Natürliche Verhütung bedeutet, dass man keine Verhütungsmittel wie Kondome, Spirale oder Pille wählt, sondern den eigenen Körper beobachtet, um den Tag des Eisprungs errechnen zu können.

Es gibt verschiedene Methoden der natürlichen Verhütung: Verhütung per Kalender, Verhütung per Hormonmessung, Verhütung mit Zervixschleim oder der Schutz per Temperaturmessung.

Die natürliche Verhütung bietet viele Vorteile. So wird nicht in den natürlichen Hormon-Haushalt eingegriffen und die Frau kann einen bewussteren Umgang mit ihrem Körper schulen. Jedoch muss auch klar gesagt werden, dass die Methoden keine 100prozentige Sicherheit garantieren. Allerdings können Frauen, die auf den alternativen Schutz zählen, und diesen diszipliniert anwenden, positive Ergebnisse erzielen.

Bei der Basaltemperatur-Methode wird immer zur gleichen Zeit am Tag die Temperatur der Frau gemessen. Ein Computer kann die Daten auswerten und die fruchtbaren Tage bestimmen, Natürlich kann man diese auch schriftlich dokumentieren und einen Temperaturanstieg erkennen. Einen Tag nach diesem findet in der Regel der Eisprung statt, an dem man keinen Sex haben sollte, da zu dieser Zeit die Frau am fruchtbarsten ist. Diese Verhütungsmethode eignet sich vor allem für Frauen, die ein geregeltes Leben führen und so die Messzeiten einhalten können.

Bei der Zervixschleim-Methode ist der Scheidenschleim die Grundlage für die Feststellung des Eisprunges. Während diesem ist der Schleim generell dünnflüssiger und klarer. Die Zervixschleim-Methode erfordert die tägliche Kontrolle und Dokumentation des Scheidenschleimes, um dann die fruchtbaren Tage zu analysieren. Diese natürliche Verhütungsmethode erfordert ein geschultes Auge. Zudem kann sich der Scheidenschleim beispielsweise bei Krankheit verändern, was diese Variante des Schutzes sehr unsicher macht.

Die Knaus-Ogino-Methode

Die natürliche Verhütung namens Knaus-Ogino-Methode ist sehr beliebt bei den Frauen, da sie einfach und relativ sicher ist. Bei der Variante wird der Monatszyklus einige Monate lang in einem Kalender dokumentiert.

Wenn ein regelmäßiger Zyklus vorliegt, also der Zeitraum zwischen zwei Menstruationen gleich groß ausfällt, kann man die Methode anwenden. So verzichtet man bei einem durchschnittlichen Zyklus von 28 Tagen zwischen dem 12. und 18. Tag des Zyklus auf Sex bzw. nutzt eine andere Verhütungsart.

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