Excite

Neue Studie: Deutsche Männer immer lustloser

Professor Frank Sommer vom Institut für Männergesundheit der Hamburger Uniklinik Eppendorf ist Experte für gestörte Sexualfunktionen beim starken Geschlecht. Traurig, was er mit seinem sechsköpfigen Forschungsteam erst kürzlich rausfinden musste. In deutschen Schlafzimmern geht nämlich nicht mehr all zu viel, und zwar, weil die Männer immer lustloser werden.

Die Wissenschaftler wollten herausfinden, welche sexuellen Vorlieben der moderne Mann hat. Nach der Auswertung von 10.000 Fragebögen kamen sie allerdings zu dem Ergebnis, dass die abnehmende Sex-Lust der Kerle gravierend ist. Frühere Befragungen ergaben nämlich bei der Gruppe der 18- bis 30-jährigen sexuelle Aktivitäten bis zu 28 Mal im Monat, also fast jeden Tag. Inzwischen ist diese Zahl auf enttäuschende vier- bis zehnmal im Monat geschrumpft.

Mit zunehmendem Alter nimmt die sexuelle Aktivität weiter ab. Männer in den Jahren von 31 bis 40 tun es drei- bis sechsmal pro Monat. Die Herren zwischen 41 und 50 kommen sogar nur auf monatliche zwei- bis dreimal, danach sind es maximal zwei Schäferstündchen im Monat. Verblüffend ist gerade die Tatsache, dass die Sexarmut eben vom lustlosen Mann ausgehen soll.

Als erklärte Lustkiller sind von Sommers Forscherteam zwei sehr typische Männereigenschaften herausgestellt worden. Der berufliche Stress und Leistungsdruck sei heute viel stärker als noch vor zehn Jahren. Energiereserven für ein abendliches Liebesspiel sind meistens nicht mehr vorhanden. Außerdem käme dem allseits beliebten Männerbauch eine gewissen Schuld zu. Das von Männern ab zwanzig gerne getragene Accessoire wandelt männliche Hormone in weibliche, was sich nicht gerade förderlich auf die Libido auswirkt. Ein auf Dauer besonders wirksamer Potenzkiller sei das beliebteste Gebräu deutscher Männer, das Bier.

Quellen: brigitte.de
Bild: Kas Graham (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2018