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Schmetterlinge im Bauch: Flirtschule für männliche und weibliche Singles

Nie gab es so viele Singles wie heute in Deutschland – fast 15 Millionen. Und mehr als die Hälfte von ihnen sehnt sich nach mehr als einem Jahr des Singledaseins endlich nach einem neuen Partner. Woran es häufig scheitert, erklären die Dating-Experten Lisa Fischbach und Sebastian Purps.

Die Autorin des Buches 'Die Dating-Docs' erklärt, dass Frauen zu häufig an ihren eigenen Ansprüchen scheitern. Wenn sie als emanzipierte Frau bereits viel erreicht hätten, akzeptierten sie keinen Mann, der nicht mindestens das gleiche zu bieten hätte. – Das mache die Auswahl mitunter schwer. Denn obwohl Frauen heute so stark sind, suchen sie laut Fischbach noch immer einen Mann, zu dem sie aufschauen können, einen Versorger.

Fischbach rät dazu, bei der Partnersuche auch nach rechts und links zu schauen. Außerdem gibt sie folgenden Tipp>: 'Schreiben sie eine Liste, was sie von ihrem Partner wollen. Und überprüfen sie jeden Punkt. Brauchen sie das alles wirklich? Auf was kann ich verzichten?'. Außerdem sollten Frauen wieder lernen, ihre weiblichen Signale richtig einzusetzen. Nur wenn sie dem Mann signalisieren, gerne angesprochen zu werden, wird sich ein Mann dies auch trauen.

Und auch der Partnercoach Sebastian Purps hat einige gute Tipps für das starke Geschlecht. Viele Beziehungen, so Purps, scheitern heute meist an den gleichen Problemen. Darauf hätten Männer keine Lust mehr – meist ist einer der Partner in der abhängigen Position, während der andere auf Distanz geht und mehr Kontakt zu Freunden sucht. Dadurch entsteht immer ein nicht auszuhaltendes Ungleichgewicht. Purps rät demnach allen Beteiligten zu möglichst breit gefächerten und intensiven sozialen Kontakten außerhalb der Beziehung.

Aber auch beim Flirten gibt es einiges zu beachten. Männer hätten oft Schwierigkeiten damit, bei einem ersten Gespräch genügend Souveränität auszustrahlen. Kommunikation, Körperhaltung und Stimme müssten unbedingt trainiert werden. Und ebenfalls ein großer Hemmer bei der Partnersuche ist das, was Purps die eigene Komfortzone nennt. Er rät seinen Seminarteilnehmern daher dringend, seine Zone auch zu verlassen und sich im Alltag auf unbekanntes Terrain zu begeben. Nur dort könnten sich neue Partner finden lassen und der eigenen Aktionsradius erweitern lassen.

Dazu stellt Purps den Lernwilligen Aufgaben wie: Verteilen sie jeden Tag auf der Straße fünf Komplimente an fremde Frauen oder sprechen sie bei jeder Fahrt im Aufzug eine Person an. Konstatiert wird aber auch, dass die Männer es heute viel schwieriger hätten, Frauen selbstbewusst anzusprechen. Sendungen wie 'Sex and the City' oder 'Desperate Housewives' hätte Frauen zu Überfrauen gemacht – das schüchtere Männer ein. Beherzigt man aber ein paar der Tipps fürs Flirten, könnte mancher Single trotz allem endlich zu seinem Glück finden.

Quelle: Jolie.de
Bild: Vincent Boiteau(Flickr)

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