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Sex a la Youporn – Amateurpornos im Internet

Kaum etwas anderes boomt im Internet seit einiger Zeit so sehr wie privat gedrehte Amateurpornos – und es werden immer mehr. Seiten wie Youporn oder Redtube feiern als Pornovariante von YouTube schier unglaubliche Besucherzahlen.

Immer mehr junge Menschen filmen sich und ihren Partner völlig losgelöst beim Sex, danach wird das Video mit ein paar Mausklicks in die unregulierbare Welt des Cyberspace entlassen. Und nicht selten weiß einer der beiden – meist die Frau – gar nicht, dass sie gefilmt wurde, und dass nun Millionen von Usern sich an ihr delektieren.

Klar, gefilmt wurde Sex schon immer. Nicht zuletzt wurde Pamela Andersons Sexvideo in den 90er Jahren weltberühmt. Und auch Paris Hiltons Amateurporno "1 Night in Paris" wurde zum Internetschlager. Gerade da heute aber wirklich jeder eine Kamera in seinem Handy hat, sind plötzlich alle in der Lage, den Sex mit seiner Freundin mitzuschneiden.

Um dem Missbrauch etwas entgegenzusetzen hat Thorsten Gems die Firma Procomb gegründet. Für einen Preis von 139 Dollar durchforstet Procomb die Untiefen des World Wide Web nach möglichen Privatpornos der Auftraggeber. Mittels biometrischer Daten und einem enormen Aufwand sollen derartige Videos ausfindig gemacht und anschließend gelöscht werden.

Die Firma mit Sitz in Dortmund und Florida hat neun Mitarbeiter und lädt jeden Tag rund 170.000 Amateurpornos herunter, um sie zu durchzuscannen und zu sondieren. Sollte man also einmal unfreiwillig beim Sex gefilmt worden sein, um daraus einen Amateurporno für Youporn zu machen... Es gibt Hoffnung!

Quelle: Stern.de
Bild: Screenshot Youporn

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