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Sex für Studiengebühren - Studentinnen versteigern sich im Netz

In Deutschland bieten Studentinnen bei Sex-Versteigerungen im Internet ihre Körper an, um Geld für Studiengebühren aufbringen zu können. Das klingt heftig, befinden wir uns doch in einem Sozialstaat, in dem alle gleiche Chancen haben sollen. Seit Sommer 2007 aber müssen Studenten in Deutschland bis zu 500 Euro Studiengebühren für ein Semester berappen, da wird es schon mal eng. Einige Studentenverbände ermittelten unlängst, dass die meisten Studenten in Deutschland unter dem Existenzminimum leben. Daher greifen viele Studentinnen jetzt zum Äußersten: Sex für Geld.

Besonders die Zahlen, die das Internetportal gesext.de nun veröffentlichte, sorgen für Furore. Auf dieser Seite können sich Männer und Frauen über 18 für bestimmte sexuelle Dienste anbieten, quasi "Prostitution 2.0". Kürzlich haben die Sex-Auktionen von Studentinnen unfassbar stark zugenommen. Waren es bis Herbst 2007 ca. 60 im Monat, so ist im September die Zahl auf ganze 982 angestiegen. Im Monat darauf waren es noch mehr und seither hat sich das ganze auf stabile 700 studentische Sex-Auktionen eingependelt. Das entsprach im September einem Wachstum von 400 Prozent!

Der Geschäftsführer des weltweit führenden Erotik-Marktplatzes gesext.de, Herbert Krauleidis, sagt dazu: "Wir erklären uns den drastischen Zuwachs von Studentinnen-Auktionen auf gesext.de zum Wintersemester 2007 damit, dass die meisten Schüler und Schülerinnen grundsätzlich im Sommer das Abitur absolvieren und sich anschließend im Oktober immatrikulieren."

Viele Studentinnen kommen auf die Idee, sich bei Sex-Auktionen anzubieten, nachdem sie sich bei gewöhnlichen Studenten-Jobs die Finger wund geackert hatten. So z.B. Sylena, Sonja und Konja die unter Pseudonymen bei gesext.de schon mit mehreren hundet Euro ihre Studentenkasse aufgebessert haben. "Auf gesext.de habe ich nichts mit Huren, Zuhältern, Begleitagenturen oder Bordellen zu tun. Hier zwingt mich niemand zu etwas", heißt es da und die Online-Plattform wird so ganz klar vom Straßenstrich getrennt.

Für Furore in Frankreich und inzwischen auch hierzulande hat das Buch "Mein teures Studium" von Laura D. gesorgt. Die Studentin legt ihre Erfahrungen mit Geldnöten und Prostitution dar. Im September kommt es über den Bertelsmann-Verlag auch in Deutschland in die Buchläden. In der Übersetzung wird im Nachwort auf die Situation in Deutschland eingegangen. Denn Sex-Versteigerungen für die Studiengebühren sind auch für deutsche Studentinnen zur lukrativen Lösung geworden.

Quelle: pressemitteilung.ws
Bild: gesext.de

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