Excite

Sexunfälle: Erste Hilfe im Bett

Sexunfälle können schnell passieren, sind peinlich und schmerzlich. Solange man aber über den Fauxpas lachen kann, sollte man mit dem Programm im Bett weitermachen.

Doch wenn Blut fließt oder der Partner vor Schmerzen jammert, sucht man am Besten einen Arzt auf. Was im Bett Riskantes passieren und wie man am Besten reagiert, erfahren Sie hier.

3 häufige Sexunfälle

Sexunfälle kommen gar nicht selten vor, wie man es sich vorstellen kann. Große Kliniken werden in der Woche bis zu ein- bis zweimal in der Woche mit so einem Fall konfrontiert.

Am häufigsten kommen Pärchen mit einem Penisbruch in die Klinken. Im erigierten Zustand kann der Penis brechen, wenn er auf einen harten Gegenstand stößt wie zum Beispiel die Beckenknochen der Frau. Dabei reißt die Bindegewebeschicht rund um die Schwellkörper. Im schlimmsten Fall kann die Harnröhre verletzt werden. Dabei färbt sich das Genital dunkelblau und schwillt an.

Eiskalte Umschläge können im ersten Moment helfen, doch bleibt der Besuch beim Arzt nicht aus, denn ein Penisbruch kann auf Dauer Erektionsstörungen hervorrufen.

Auch ein Riss des Penisbändchen ist nicht ungewöhnlich. Das Bändchen hält die Vorhaut hinter der Eichel fest. Ist es sehr kurz, kann es vorkommen, dass es beim Eindringen oder bei einer starken Erektion reißt. Bei diesem Sexunfall blutet es, so dass man es schnell mitbekommt. Auch bei diesem Unfall solle man einen Arzt aufsuchen, der das Penisbändchen mit einer kleinen Naht wieder heilt.

Sexunfälle mit Gegenständen fallen in der Regel gefährlicher aus und sorgen natürlich für Scham beim Betroffenen.

Trotzdem: Wer mit Gegenständen an den Genitalien hantiert und in Folge an Schmerzen leidet oder den Gegenstand nicht mehr aus dem After, der Harnröhre oder der Vagina bekommt, muss unbedingt einen Arzt aufsuchen, denn Fremdkörper können langfristig für Schaden im Organismus und im Sexleben sorgen.

Wunde Stellen schonend heilen

Sexunfälle betreffen nicht nur Männer. Auch Frauen können leiden, wenn es im Bett zu doll zugeht. Häufig leiden Frauen an wundgeriebenen Stellen. Solange keine offenen Wunden entstehen, kann man mit heilenden Cremes wie Dexpanthenol oder Hamamelis die Stellen regelmäßig einreiben. Zudem sollte man auf enge Jeans verzichten und die wunden Stellen so oft wie möglich an der Luft ausheilen lassen.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017