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Potent bleiben – durch Sport

Regelmäßig Sport zu treiben hält nicht nur fit und gesund, er hilft auch dabei die Manneskraft zu erhalten. Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie der MedUni Wien, die im European Urology Journal veröffentlicht wurde.

Urologe und Studienleiter Christian Kratzik hat für seine Beobachtungsstudie mehr als 670 Männer im für Impotenz anfälligen Alter zwischen 45 und 60 Jahren untersucht. Die Probanden mussten sich dabei urologischen Untersuchungen unterziehen und wurden zu ihren Sexualfunktionen befragt. Während des gesamten Beobachtungszeitraums mussten die Probanden regelmäßig Sport treiben und sich Fitnesstests unterziehen.

Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass alle Probanden, die während des Beobachtungszeitraumes mehr als 3000 Kilokalorien pro Woche beim Sport verbrannten, ihr Risiko, später an Erektionsstörungen zu leiden, um 82,9 Prozent senken konnten. Die Ursache für das geringere Impotenzrisiko sehen die Wissenschaftler der MedUni Wien darin, dass Sport das Risiko senkt an Arteriosklerose zu erkranken. Ablagerungen in den Blutgefäßen verhindern dabei die optimale Versorgung aller wichtigen Körperteile mit Blut. Das hat mittelbar auch Auswirkungen auf die Potenz.

Wer durch dieses Ergebnis dazu ermutigt wird, künftig mit mehr Sport einer möglichen Impotenz vorzubeugen, der muss sich allerdings ganz schön anstrengen. Wer eine Stunde in mittelschnellem Tempo joggt oder eine Stunde lang beim Nordic Walking unterwegs ist, verbrennt circa 800 Kilokalorien. Um auf die geforderten 3000 bis 4000 Kilokalorien pro Woche zu kommen, damit sich ein positiver Effekt auf die Erhaltung der Potenz einstellt, muss man zwischen vier und fünf Mal pro Woche zum Sport. Vorsicht ist allerdings beim Fahrrad fahren geboten. Die ungünstige Sitzposition und falsch eingestellte und ausgewählte Fahrradsättel können auf Dauer Impotenz auslösen.

Bild: menesha86/flickr.com

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