Excite

Studie zur Promiskuität

Der Begriff Promiskuität beschreibt die Lust am häufigen Partnerwechsel – der Wunsch nach Sex mit möglichst zahlreichen Sexualpartnern.

Eine Studie zum Thema Promiskuität ging nun der Frage nach, welche charakterlichen Eigenschaften eine Person aufweist, die sich besonders dem Wunsch nach promiskuitivem Lebenswandel hingibt.

Die entscheidende Frage dabei: Weil Promiskuität evolutionär-biologisch gesehen für den Mann absolut mit Vorteilen versehen ist, da es seine quantitativen Fortpflanzungschancen erhöht, ist zu fragen, warum es viele Menschen gibt, die einem einzigen Partner ein Leben lang die Treue halten.

An der Bradley Universität in Peoria (Illinois) wurden in einer Studie von Leiter David Schmitt und Kollegen, Angaben von 13.000 Teilnehmern aus 46 Nationen ausgewertet.

Und das Ergebnis der Studie kommt mit einigen griffigen Erkenntnissen daher. Fünf entscheidende Faktoren – die „Big Five“ - bestimmen laut David Schmitt den Hang zur Promiskuität: Große Extrovertiertheit, ein geringes Maß an Pflichtgefühl sowie ein geringer Hang zu Verträglichkeit – worunter Schmitt etwa Kompromissbereitschaft oder Hilfsbedürftigkeit versteht.

Die beiden weiteren Faktoren sind dabei etwas weniger bedeutend und variieren je nach Herkunft. Neben dem Grad der Offenheit gegenüber neuen Erfahrungen spielt Neurotizismus eine wichtige Rolle.

So leben etwa neurotische Männer eher monogam, wohingegen die weiblichen Neurotiker eher an vielfältigen Beziehungen interessiert sind.

Quelle: Focus-Online
Bild: marie (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017